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Startseite / Gefäßchirurgie

Fachgebiet · Gefäßchirurgie

Spezialisierte
Gefäßmedizin präzise & interdisziplinär

Diagnostik und Verlaufskontrolle bei PAVK, Aneurysma und arteriellen Gefäßerkrankungen — leitliniengerecht, mit modernster Farbduplex-Sonographie und im interdisziplinären Gefäßnetzwerk Passau.

Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin – Mitglied
25+
Jahre kombinierte
chirurgische Erfahrung
DGG
Mitglied Deutsche Gesellschaft
für Gefäßchirurgie
High-End
Farbduplex direkt
in der Sprechstunde
Netzwerk
Interdisziplinäres
Gefäßnetzwerk Passau
Farbduplex-Sonographie Gefäßdiagnostik in der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis Passau Endovaskuläre Gefäßtherapie Katheter
Mitglied DGG & BNG

Spektrum

Gefäßmedizin auf
Zentrums-Niveau

Wir diagnostizieren und behandeln das gesamte Spektrum arterieller und venöser Gefäßerkrankungen — von der Farbduplex-Sonographie bis zur interdisziplinären Therapieplanung im Gefäßnetzwerk Passau. Unsere Schwerpunkte liegen in der Diagnostik, Verlaufskontrolle und Indikationsstellung; größere endovaskuläre oder offene Eingriffe planen wir gemeinsam mit unseren Klinikpartnern.

Hochauflösende Sonographie
Modernes Farbduplex-Gerät direkt vor Ort — keine Wartezeiten auf externe Diagnostik.
Leitliniengerecht
Diagnostik und Therapie nach aktuellen Empfehlungen der DGG und ESVS.
Interdisziplinär
Enge Kooperation mit Radiologie, Kardiologie und Klinik im Gefäßnetzwerk.
Zweitmeinung
Unabhängige fachärztliche Bewertung vor jeder größeren Entscheidung.

Schwerpunkte

Was wir
diagnostizieren & behandeln

Diagnostik, Verlaufskontrolle und Therapieplanung — eingebettet in ein interdisziplinäres Netzwerk für jene Fälle, die eine Klinik benötigen.

Schwerpunkt PAVK periphere arterielle Verschlusskrankheit Diagnostik Passau

PAVK — Schaufensterkrankheit

Periphere arterielle Verschluss­krankheit: Knöchel-Arm-Index (ABI), Farbduplex und Stadien­einteilung nach Fontaine. Konservative Therapie, Risikofaktoren-Management und Indikations­stellung für endovaskuläre/operative Eingriffe.

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Schwerpunkt Aortenaneurysma Bauchaorta Verlaufskontrolle Sonographie Passau

Aortenaneurysma

Sonographische Diagnostik und strukturierte Verlaufs­kontrollen bei Erweiterungen der Bauch­schlagader (BAA). Indikations­stellung für offene oder endovaskuläre Versorgung (EVAR) im Gefäßnetzwerk.

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Verlauf Periphere Aneurysmen Verlaufskontrolle Diagnostik Passau

Periphere Aneurysmen

Aneurysmen der Beinarterien (z. B. A. poplitea, A. femoralis) — Erstdiagnose, Verlaufs­kontrollen und konsequente Risiko-Bewertung zur rechtzeitigen Behandlungs­indikation.

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Diagnostik Farbduplex-Sonographie Gefäßdiagnostik Passau

Farbduplex-Sonographie

Hochauflösende Bildgebung von Arterien und Venen — strahlungsfrei, schmerzfrei. Beurteilung von Strömungsgeschwindigkeit, Stenosen, Plaques und Aneurysmen direkt in der Sprechstunde.

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Konservativ Risikofaktoren-Management bei Gefäßerkrankungen Passau

Risikofaktoren & Beratung

Strukturiertes Management der vaskulären Risikofaktoren: Diabetes, arterielle Hypertonie, Fettstoff­wechsel­störungen, Nikotinabusus. Beratung und Therapiebegleitung in Abstimmung mit dem Hausarzt.

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Begleitung Nachsorge nach Gefäßeingriffen Stent Bypass Passau

Vor- & Nachsorge

Strukturierte Vorbereitung auf gefäßchirurgische Eingriffe und konsequente Nachsorge nach Stent-/Bypass-OP — sonographische Verlaufs­kontrolle, Wundkontrolle und Medikations­überprüfung.

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Interdisziplinär Gefäßnetzwerk Passau interdisziplinäre Zusammenarbeit Praxis Klinik

Gefäßnetzwerk Passau

Eingebettet in ein interdisziplinäres Netzwerk aus niedergelassenen Fachärzten, Radiologie und Kliniken in Passau und Umgebung. So bleiben alle Therapieoptionen — von der konservativen Begleitung bis zur endovaskulären oder offenen OP — verfügbar, koordiniert und durchgängig dokumentiert.

Direkte Kommunikation mit Hausarzt & Facharzt
Weiterleitung zur interventionellen oder operativen Therapie an die Fachkliniken
Zweitmeinung & Therapieplanung
Lückenlose Nachsorge in einer Hand
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Stadieneinteilung

PAVK-Stadien
nach Fontaine

Die Schaufenster­krankheit verläuft in vier klar abgegrenzten Stadien. Eine frühzeitige Diagnose entscheidet maßgeblich über den Therapieerfolg — schon das Stadium I ist diagnostisch fassbar, lange bevor Beschwerden auftreten.

Stadium Klinik Bedeutung Therapie
I asymptomatisch Beschwerdefrei Nachweis arterieller Veränderungen ohne klinische Symptome — meist Zufallsbefund bei Sonographie oder ABI-Messung. Beginnende Atherosklerose mit objektivierbarer Gefäß­einengung. Wichtigstes Frühwarnzeichen. Konsequente Risikofaktoren-Kontrolle, Bewegungstherapie, ggf. Thrombozyten­aggregations­hemmer.
IIa Claudicatio > 200 m Belastungsschmerz Schmerzen oder Krämpfe in der Wade nach mehr als 200 m Gehstrecke — Besserung beim Stehenbleiben. Manifeste arterielle Durchblutungs­störung, noch mit erhaltener Belastbarkeit im Alltag. Strukturiertes Gehtraining, Risikofaktoren­management, medikamentöse Therapie.
IIb Claudicatio < 200 m Eingeschränkte Gehstrecke Schmerzhafte Gehstrecke unter 200 m — bereits deutliche Einschränkung im Alltag. Fortgeschrittene Stenose oder Verschluss — Indikation für invasive Diagnostik und ggf. Intervention. Endovaskuläre Therapie (PTA / Stent) oder Bypass im Gefäß­netzwerk; weiterhin Risikofaktoren­management.
III Ruheschmerz Schmerz in Ruhe Schmerzen auch ohne Belastung, meist nachts im Liegen — Linderung durch Tieflagern der Beine. Kritische Beinischämie. Ohne zeitnahe Therapie droht Gewebeschaden. Zeitnahe Revaskularisation (endovaskulär oder operativ), engmaschige Begleitung.
IV Nekrose / Ulkus Trophische Störungen Nicht heilende Wunden, Nekrosen oder Gangrän an Zehen oder Füßen. Schwerste Form der kritischen Beinischämie — drohender Gewebeverlust, Amputations­risiko. Notfall: sofortige Revaskularisation, interdisziplinäre Versorgung, Wundbehandlung.

Stadieneinteilung nach Fontaine — alternative Klassifikation: Rutherford. Die individuelle Therapie­empfehlung erfolgt stets nach umfassender Diagnostik und unter Berücksichtigung von Begleit­erkrankungen.

Ablauf

Vom Erstkontakt
bis zur Therapieentscheidung

1

Anamnese & Untersuchung

Strukturierte Erhebung der Beschwerden, Risikofaktoren und Vorerkrankungen — klinische Untersuchung, Pulsstatus, ABI-Messung.

2

Farbduplex-Sonographie

Hochauflösende Bildgebung der relevanten Gefäßabschnitte — Arterien, Aorta, Venen — direkt in derselben Sitzung.

3

Therapieplan & Zweitmeinung

Befundbesprechung, Stadien­einteilung, individuelle Therapie­empfehlung — falls sinnvoll, Vorstellung im Gefäßnetzwerk.

4

Verlauf & Begleitung

Strukturierte Verlaufs­kontrollen, Nachsorge nach Eingriffen, durchgängige Dokumentation für Hausarzt und Klinik.

Spezialist

Ihr Gefäßchirurg
in Passau

Dr. med. Thomas Jerkku – Facharzt Gefäßchirurgie Phlebologie Passau

Dr. med. Thomas Jerkku

Facharzt für Gefäßchirurgie · Zusatzbezeichnung Phlebologie · Lymphologie

Schwerpunkte: Diagnostik und Verlaufs­kontrolle bei PAVK und Aortenaneurysma, hochauflösende Farbduplex-Sonographie, interdisziplinäre Therapie­planung. Universitäre Aus- und Weiterbildung in der Gefäßchirurgie, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG).

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Selbstcheck

Wann sollten Sie zum
Gefäßchirurgen?

Arterielle Gefäßerkrankungen entwickeln sich meist schleichend. Diese Symptome sind typische Hinweise auf eine relevante Durchblutungs­störung — und sprechen für eine fachärztliche Abklärung mit Farbduplex-Sonographie.

Belastungs­schmerz beim Gehen

Krampf­artige Wadenschmerzen nach kurzer Gehstrecke, die beim Stehenbleiben verschwinden („Schaufenster­krankheit").

Kalte Füße & schwacher Puls

Einseitig kühlere Beine oder Füße, abgeschwächte oder fehlende Pulse am Knöchel — Hinweis auf eine arterielle Engstelle.

Pulsierende Schwellung

Tastbare, klopfende Schwellung am Bauch, Knie oder Leiste — möglicher Hinweis auf ein Aneurysma.

Risikofaktoren

Diabetes, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Nikotin — alle erhöhen das Risiko für Gefäßerkrankungen erheblich.

Familiäre Belastung

Aneurysma oder PAVK in der Familie — regelmäßiges Screening empfohlen, auch ohne eigene Symptome.

Schwindel & TIA

Vorübergehende neurologische Ausfälle, Sehstörungen, Sprachstörungen — Verdacht auf Karotis-Stenose, sofort abklären lassen.

Schlecht heilende Wunden

Wunden an Zehen oder Füßen, die wochenlang nicht heilen — Zeichen einer kritischen Durchblutungs­störung.

Vorsorge­untersuchung

Gefäß-Check ab dem 60. Lebensjahr (Männer) bzw. 65 (Frauen) zum Aneurysma-Screening — auch beschwerdefrei sinnvoll.

!
Akut: Plötzlicher, kalter, weißer Fuß mit Schmerz
Ein plötzlich auftretender, blass-kalter und stark schmerzender Fuß oder Bein kann auf einen akuten arteriellen Verschluss hinweisen — ein medizinischer Notfall mit Gefahr für die Extremität. Bitte stellen Sie sich unverzüglich in einer gefäß­chirurgischen Notaufnahme vor: 0851 / 85 18 464 oder Notruf 112.

Häufige Fragen

Antworten zur Gefäßmedizin

Die periphere arterielle Verschluss­krankheit (PAVK) — umgangssprachlich „Schaufenster­krankheit" — ist eine arteriosklerotische Engstelle oder ein Verschluss der Beinarterien. Die Diagnostik erfolgt mehrstufig: ausführliche Anamnese, klinische Untersuchung mit Pulsstatus, Knöchel-Arm-Index (ABI) und Farbduplex-Sonographie. Bei fortgeschrittenen Stadien folgt ggf. eine MR- oder CT-Angiographie über das Gefäßnetzwerk.

Der Knöchel-Arm-Index (Ankle-Brachial-Index, ABI) ist eine schmerzfreie Routine­untersuchung: dabei wird der systolische Blutdruck am Knöchel und am Oberarm gemessen und ins Verhältnis gesetzt. Werte unter 0,9 weisen auf eine PAVK hin, Werte unter 0,5 sprechen für eine kritische Beinischämie. Die Messung dauert wenige Minuten und ist sehr aussagekräftig.

Beim Bauchaorten­aneurysma (BAA) gilt nach aktuellen Leitlinien: Verlaufs­kontrolle bis zu einem Durchmesser von ca. 5,0 cm bei Frauen bzw. 5,5 cm bei Männern, danach Indikation zur operativen oder endovaskulären Versorgung (EVAR). Die individuelle Entscheidung berücksichtigt zusätzlich die Wachstums­geschwindigkeit, Form (sacciform vs. fusiform) und Begleit­erkrankungen — sie wird interdisziplinär getroffen.

Unser Schwerpunkt liegt auf Diagnostik, Verlaufs­kontrolle und Therapieplanung. Größere endovaskuläre Eingriffe (PTA, Stent, EVAR) und offene Gefäß-OPs (Bypass, Aneurysma-Resektion) werden im interdisziplinären Gefäßnetzwerk Passau in der Klinik durchgeführt — wir begleiten Sie aber durchgängig: von der Indikations­stellung über die Vorstellung beim Operateur bis zur strukturierten Nachsorge.

Das Gefäßnetzwerk Passau ist eine etablierte Kooperation niedergelassener Fachärzte, Radiologen und Kliniken in Passau und Umgebung. Ziel ist die nahtlose Versorgung bei Gefäßerkrankungen — von der ersten Diagnostik in der Praxis über die Klinik-Behandlung bis zur Nachsorge zurück bei uns. So entstehen für Sie als Patient keine Doppel­untersuchungen oder Informations­lücken.

Eine Überweisung ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Sie können sich als gesetzlich oder privat versicherter Patient direkt bei uns vorstellen. Bringen Sie zur Erstvorstellung bitte Vorbefunde, ggf. Bildgebung und eine Auflistung Ihrer aktuellen Medikamente mit.

Die gefäßchirurgische Diagnostik bei medizinischer Indikation (PAVK-Abklärung, Aneurysma-Verlauf, Karotis-Sonographie u. a.) ist Kassenleistung und wird von gesetzlichen wie privaten Krankenkassen übernommen. Reine Vorsorge­untersuchungen ohne Symptome (z. B. präventives Aneurysma-Screening) können je nach Versicherungs­tarif unterschiedlich abgerechnet werden — wir klären die Kostenfrage transparent vor jeder Untersuchung.

Termin

Gefäßgesundheit ist
frühzeitig erkennbar.

Lassen Sie sich fachärztlich abklären, bevor aus einer stillen Gefäßerkrankung ein Notfall wird. Diagnostik mit Farbduplex-Sonographie meist in einer einzigen Sitzung.

0851 / 85 18 464